Hoher Tragekomfort ist wichtig


Hoher Tragekomfort ist bei einem Ranzen unerlässlich.
Eltern sollten immer auf einen hohen Tragekomfort achten, auch wenn der Schulweg nicht besonders lang ist.
Geschieht das nicht, können unter anderem Schürfwunden am Rücken und den Schultern entstehen. Auch eine schlechte Haltung kann daraus resultieren und der Beginn von Rückenproblemen sein.

Wie eine Rückenpolsterung und ein gepolsterter Gurt zu einem hohen Tragekomfort beitragen können, erfahren Sie im folgenden Bericht. Ebenso wie der Tragekomfort bei den sehr leichten Ranzen „Midi“ von Herlitz und „Superleicht“ von Lego ist.

Wichtig ist die richtige Größe des Schulranzens.

Wichtig ist die richtige Größe des Schulranzens.

Ranzen sollte mitwachsen

Das Kind wird in seinen ersten Schuljahren schnell wachsen. Um weitere Kosten zu vermeiden, sollte auch der Ranzen mitwachsen können. Dazu bieten einige Hersteller verstellbare Rückensysteme an.
Dabei können die Schultergurte stufenlos justiert werden, wenn das Kind wächst.
Aber Vorsicht: Ist der Gurt zu lang, zieht der Ranzen am Nacken, ist der Gurt zu kurz, besteht die Gefahr, dass das Kind ein Hohlkreuz bildet. In beiden Fällen können Haltungsschäden entstehen.

Ob Hersteller ein verstellbares Rückensystem anbieten, erfahren Eltern in einem Schulranzen Test oder einem Schulranzenset Test.
Unabhängig von einem verstellbaren System ist es wichtig, dass der Ranzen einen gepolsterten Rückenteil hat und dass dieser eng am Körper anliegt. Dabei wird das Gewicht im Bereich des Beckens verlagert und der Rücken entlastet.

Polsterungen stabilisieren den Ranzen

Natürlich sollte nicht nur der Rückenteil gepolstert sein. Auch die Schultergurte sind es idealerweise. Das wirkt sich nicht nur positiv auf den Tragekomfort aus, wenn der Schulranzen voll beladen ist.
Durch die Polsterung an den Schulterblättern können keine unangenehme Druckstellen entstehen. Ebenso rutscht der Ranzen nicht hin und her.
Die Trageriemen sollten laut der DIN 58124 mindestens 50 Zentimeter lang und der Auflagenbereich sollte mindestens drei Zentimeter breit sein.
Dabei dürfen die Riemen nicht direkt am Hals entlang laufen und gleichzeitig auch nicht zu sehr gepolstert sein. Vor allem bei Kindern mit schmalen Schultern besteht die Gefahr, dass der Ranzen dann herunterrutscht.

Der gepolsterte Schultergurt ist auch stets ein Aspekt von einem Schulranzen Test. Was aber können Eltern tun, wenn die Kinder besonders klein und schmal sind?

Sogenannte „Fliegengewicht Schulranzen“ für besonders zierliche Kinder

Zierliche Kinder sollten nur leichte Ranzen tragen.

Zierliche Kinder sollten nur leichte Ranzen tragen.

Der Herlitz „Midi“ Schulranzen wiegt nur 980 Gramm. Der Stauraum bietet dennoch genug Platz für alle benötigten Utensilien. In den zwei großen Seitentaschen können Trinkflaschen und in der großen Fronttasche die Schulbücher verstaut werden. Die Schultergurte haben eine Schaumpolsterung und die Rückenpolsterung ist luftdurchlässig. Der Herlitz „Midi“ ist vor allem bei Mädchen sehr beliebt.

Der Lego – Superleicht Ranzen wiegt sogar noch weniger. Sein Gewicht beträgt nur 760 Gramm. Trotz seiner kleinen Größe hat er ein Volumen von ca. 16 Litern. Auch hier finden sich zwei Seitentaschen und ein großes Hauptfach.
Der Polsterschaumrücken sorgt für hohen Tragekomfort und die Polsterträger, welche in Körperform geschnitten sind, passen sich automatisch dem Körper an. Darüber hinaus sorgt der verstellbare Hüftgurt für weiteren Halt.
Beide Ranzen gehören zu den „Fliegengewicht“ Schulranzen. Sie sind auch für Kinder, die früher eingeschult wurden, eine gute Wahl.