Nicht am Schulranzen sparen


Ein Schulranzen ist kein günstiges Produkt. Dafür gibt es viele gute Gründe.
Zum einen wird er über einen Zeitraum von drei bis vier Jahren beinahe täglich benutzt und muss dabei starke Belastungen aushalten.
Kinder setzen sich auf ihn, lassen ihn herunterfallen und spielen mit ihm. Darüber hinaus ist er verschiedensten Witterungen ausgesetzt, die das Material angreifen.

Damit Eltern aber nicht nur einen belastbaren Ranzen kaufen, sondern auch einen, den Kinder gut gebrauchen können, werden im folgenden Text das benötigte Volumen, Material und das Gewicht analysiert. Anhand dieser Aspekte wird deutlich, warum Eltern nicht an einem Ranzen sparen sollten.

Nur die benötigten Utensilien zur Schule mitnehmen

Nur die wichtigsten Utensilien sollten mitgenommen werden.

Nur die wichtigsten Utensilien sollten mitgenommen werden.

Das Gewicht des Ranzens wurde früher mit einer Faustregel bestimmt. Diese besagte, dass das Gewicht des Ranzens ca. 10 % des Körpergewichts ausmachen sollte. Diese Regel gilt aber als veraltet und sollte von Eltern missachtet werden.
Wichtiger ist die Belastbarkeit des Kindes sowie die Länge des Schulwegs. Um unnötige Anstrengungen zu vermeiden, sollten Eltern regelmäßig überprüfen, ob in dem Ranzen auch nur die nötigsten Gegenstände vorhanden sind. Der TÜV empfiehlt, dass ein leerer Ranzen nicht mehr als 1300 Gramm wiegt.
Für kleinere Kinder eignen sich sogenannte Fliegengewichte. Diese wiegen weniger als 1 Kilogramm, bieten aber trotzdem ausreichendes Volumen für die benötigten Gegenstände.

 

 

Material sollte frei von Schadstoffen sein

Achten Sie auf Testsiegel.

Achten Sie auf Testsiegel.

Das Material von vielen Ranzen beinhaltet oft noch Schadstoffe. Das zeigt der Schulranzen Test vom Öko Test. Auch die Stiftung Warentest untersucht in ihrem Schulranzen Test die Schadstoffbelastung und zeigte, dass einige Schulranzen noch poly­zyklische aromatische Kohlenwasser­stoffe (PAK) aufweisen, die krebserregend sein können.
Die Entscheidung für einen Ranzen darf also nicht vom Geld abhängen. Stattdessen sollte die Kaufentscheidung zum Wohle des Kindes getroffen werden.

 

Im Idealfall dringt nur sehr wenig Wasser in den Ranzen ein

Das Material sollte aber nicht nur frei von Schadstoffen, sondern es sollte auch wasserfest sein. Dazu wird der Ranzen für zehn Minuten in Wasser gestellt. Wenn danach weniger als 10 g Wasser im Ranzen ist, hat der Ranzen den Test bestanden.
Wie gut der Schulranzen vor eindringendes Wasser schützt, erfahren Eltern in einem Schulranzen Test. Auch hier sollten Eltern sich nicht für einen billigeren Ranzen entscheiden, da eindringendes Wasser Schulbücher und Schreibwaren beschädigen kann, die dann nochmals angeschafft werden müssen.

Anderen einen Streich spielen gehört dazu.

Anderen einen Streich spielen gehört dazu.

Kinder spielen Streiche, die Kosten verursachen

Eltern können außerdem eine Regenhülle nutzen, um für weiteren Schutz vor Regen zu sorgen. Diese erweist sich als besonders praktisch, wenn das Kind vergessen hat, den Deckel zu schließen oder wenn ein anderes Kind einen Streich spielt und den Deckel unbemerkt geöffnet hat.
Neben dem Gewicht und dem Material muss der Ranzen ausreichend Volumen bieten, damit alle benötigten Gegenstände mitgenommen werden können. Eltern sollten beim Kauf von einem Ranzen darauf achten, dass er ein Volumen von ca. 19 Litern hat.

Schulranzenset erleichtert den Kauf

In einem Schulranzenset Test finden Eltern auch Informationen über das Zubehör des Ranzens, zum Beispiel über den Turnbeutel oder das Federmäppchen. Viele Eltern bevorzugen auch ein Schulranzenset, da bei ihm sichergestellt wird, dass das Kind alle Sachen bekommt, die es für den Schulalltag braucht. Zudem wird der Kauf beschleunigt, da das Kind sich nicht zwischen weiteren Motiven und Varianten entscheiden muss.