Schulranzen  Test – die besten im Vergleich 2015

Der Testieger für Mädchen: HERLITZ MIDI Plus Mädchen
HERLITZ MIDI Plus Mädchen Test
Leichtgewichtig und sehr schick für Mädchen
  •  Wiegt weniger als 1 Kilogramm
  •  Atmungsaktives Rückenteil
  •  Gewicht verteilt sich über den gesamten Rücken
  •  Auch die Schlösser haben Reflektoren
ab € 79,00

4.8 / 22 Bewertungen

Der Testieger für Jungen: Step by Step Touch
Step by Step Touch Test
Unser Testsieger ohne Wenn und Aber!
  •  Umfangreiches Set
  •  Praktische Metallverschlüsse ermöglichen schnellen Zugriff
  •  Speisen können in der Isoliertasche warm gehalten werden
  •  LED Lichtband sorgt für zusätzliche Sicherheit
ab € 74,94

4.0 / 1 Bewertungen
Preis-Leistungs Sieger Mädchen: Scooli Campus P
Scooli Campus P Test
Rückenschonender Star-Wars Held für Jungs
  •  Umfangreiches Set mit den wichtigsten Utensilien
  •  Sehr schönes Design
  •  Leicht zu pflegendes Material
  •  Breite Reflektorstreifen
ab € 79,75

5.0 / 1 Bewertungen
Preis-Leistungs Sieger Jungen: Sammies Optilight
Sammies Optilight Test
Der "Human Robot" ist der Traum für Jungs
  •  Packleitsystem wirkt sich positiv auf die Ergonomie aus
  •  Wiegt ca. 1 Kilogramm
  •  Gurtendeneinhängung entlastet Rücken zusätzlich
  •  Gute Noten von der Stiftung Warentest
ab € 49,99

4.8 / 33 Bewertungen

Worauf müssen Eltern beim Kauf eines Schulranzen achten?
Wann sollten Kinder in die Entscheidung einbezogen werden?
Was macht eigentlich alles einen Schulranzen aus und wie ist er entstanden?
Das alles und mehr erfahren sie auf diesen Seiten. Viel Spass beim Lesen!

 

Eltern sollten nicht am Ranzen sparen

Der Schulranzen ist ein wichtiger Gebrauchsgegenstand, der hohen Anforderungen genügen muss. Er wird über mehrere Jahre genutzt, muss verschiedene Witterungen aushalten, den Inhalt schützen und dem Kind einen hohen Tragekomfort bieten. Damit Eltern sich vorab einen Überblick über die verschiedenen Ranzen und ihre Eigenschaften machen können, sollte vor dem Kauf ein Schulranzen Test beziehungsweise ein Schulranzenset Test gelesen werden. Dort werden die verschiedenen Aspekte detailliert beschrieben. Für gottgegeben sollten Eltern diese Informationen aber nicht nehmen. Zur ersten Orientierung eignen sie sich aber durchaus.

Schulspaß von Anfang an - mit dem richtigen Ranzen.

Schulspaß von Anfang an – mit dem richtigen Ranzen.

Auf Ergonomie, Sicherheit und Tragekomfort achten

Der Schulranzen muss zur Größe des Kindes passen und darf der empfindlichen Wirbelsäule keinen Schaden zufügen. Demnach darf der Rücken des Kindes nicht überbelastet werden. Das geschieht oft durch überflüssige Gegenstände, die in der Schule nicht unbedingt gebraucht werden, wie zum Beispiel Spielzeug. Brust- und Hüftgurte sorgen dafür, dass der Ranzen eng am Körper liegt und nicht rutschen kann. Darüber hinaus sollte der Ranzen eine kindgerechte Anhebehilfe haben.

Gesundheitliche Probleme nicht entstehen lassen

Ein Ranzen, der im Bereich Ergonomie nicht gut abschneidet, wird sich negativ auf die Entwicklung des Kindes auswirken, da die Knochen der Kinder noch sehr weich und damit sehr formbar sind. Ein Ranzen, der nicht besonders ergonomisch ist, kann Haltungsschäden verursachen, und durch ihn können sogar die Funktionen der Organe im Brustbereich beeinträchtigt werden.

DIN 58124 beschreibt die Sicherheitsanforderungen für Schulranzen

Ein Schulweg birgt immer Gefahren, das gilt vor allem, wenn Kinder den Schulweg ohne ihre Eltern beschreiten. Daher sollten Eltern ebenfalls auf die Reflektoren achten, welche nach der DIN 58124 vorgeschrieben sind. Dazu gehört unter anderem, dass 20% des Schulranzens fluoreszierende Flächen haben. Ebenso müssen 10% der Seiten- und Vorderflächen retroreflektierendes Material aufweisen. Die DIN 58124 gibt es erst seit wenigen Jahren, ihr Beitrag zur Verkehrssicherheit kann aber nicht groß genug geschätzt werden. Ob die vorgeschriebenen Rückstrahlwerte erreicht wurden, erfahren Eltern in jedem guten Schulranzen Test beziehungsweise Schulranzenset Test.

Pferde sind ein beliebtes Motiv bei Mädchen.

Pferde sind ein beliebtes Motiv bei Mädchen.

Kind sollte bei der Auswahl mitreden können

Das Kind sollte zumindest das Motiv des Ranzens aussuchen. Schließlich soll er den Start in die Schule verschönern und dem Kind kein schlechtes Gefühl mit auf den Weg geben. An Motiven mangelt es nicht. Dabei zeigt sich, dass sich einige Motive über Jahre durchsetzen konnten. Bei Jungen sind immer noch Piraten und schnelle Autos beliebt. Mädchen sehen gerne Prinzessinnen oder Tiere auf ihrem Ranzen. Wie ein Schulranzenset oder ein Schulranzen im Bereich Tragekomfort abgeschnitten hat, erfahren Eltern ebenfalls in einem Schulranzenset Test oder in einem Schulranzen Test.
Der heutige Ranzen muss vielen Anforderungen entsprechen und den hohen Ansprüchen der Kinder und Eltern genügen. Das war aber nicht immer so. Früher stand die Funktionalität im Vordergrund und nicht der Komfort oder die Ergonomie. Das lässt sich gut am Beispiel der Kraxen beschreiben.

Hölzerne Kraxen waren die ersten Schulranzen

Die ersten Vorläufer der Schulranzen waren Kraxen aus Holz. Diese bestanden aus drei Brettern und einer Seilvorrichtung, mit der die Kraxe am Körper befestigt wurde. Das lange Holzbrett saß eng am Rücken. Am unteren Ende des Brettes war ein horizontales Brett angebracht, welches als Ablage genutzt wurde. Am oberen Ende des Brettes wurde ein weiteres Brett horizontal angebracht, welches über dem Kopf der Person hinausragte und in Gehrichtung zeigte. Auf diesem Brett konnten weitere Gepäckstücke angebracht werden. Die Kraxe wird mittlerweile nur noch vereinzelt in Österreich genutzt. Darüber hinaus verwenden Eltern sie, um ihr Kind auf Wanderungen mitzunehmen. Die Kraxen dienten als Vorbild fürs Militär, welches die erste Rucksack Variante nutzte.

Kleiner Seesack wurde von Soldaten genutzt

Soldaten verwendeten einen Rahmen aus Holz um ihren Proviant mitzunehmen. Diesen Holzrahmen umwickelten sie mit Stoff, um die Gegenstände vor Witterungen zu schützen und um dafür zu sorgen, dass die Gegenstände im Rahmen blieben. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden modernere Materialien, wie Kunstleder oder Rindleder genutzt. Um 1950 gab es dann die ersten Ledertaschen. Allerdings boten sie nicht viel Tragekomfort und auch der Stauraum war überschaubar. Hersteller erkannten die Probleme und nutzten die Chance um die Ledertasche weiter zu entwickeln. Dazu verwendeten sie vor allem Kunststoff und Textilien.

Reflektoren geben Sicherheit im Straßenverkehr.

Reflektoren geben Sicherheit im Straßenverkehr.

DIN Norm 1986 sorgte für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

In den 80er Jahren wurden die Forderungen nach einer Norm, der die Sicherheitsanforderungen von einem Ranzen regelt lauter. Der Hersteller Scout entwickelte die Norm mit. Neben dieser Norm untersucht der TÜV weitere Aspekte. Unter anderem, ob Kinder sich an scharfen Kanten verletzen können, und ob der Ranzen nach einem Wurf weiterhin funktionsfähig ist. Das geschieht häufig, auch wenn Eltern nicht viel davon mitbekommen.

Stiftung Warentest und Ökotest geben Eltern weitere Sicherheit

Neben der DIN 5124, dem GS – Zeichen und dem TÜV untersuchen die Stiftung Warentest und der Ökotest jährlich Ranzen, auf verschiedene Aspekte. Die Stiftung Warentest untersucht zum Beispiel, ob der Ranzen ohne Hilfe stehen kann und wie gut der Katzenaugeneffekt ist. Der Ökotest untersucht die Ranzen auf Schadstoffe. Dazu gehören zum Beispiel Ersatzweichmacher und PVC. Letztlich informiert die „Aktion gesunder Rücken“ Eltern über die wichtigsten Aspekte, damit das Kind keine Rückenprobleme durch den Schulranzen bekommt.

Der Schulranzen sollte vor allem dem Kind gefallen.

Der Schulranzen sollte vor allem dem Kind gefallen.

Vielfältige Tests informieren Eltern ausführlich

Eltern können also auf sehr viele Informationen aus verschiedenen Schulranzen Tests zurückgreifen. Auf Basis dieser Informationen können Eltern zumindest die geeigneten Hersteller und Ranzen auswählen. Sie sollten aber nicht vergessen, dass der Ranzen auch dem Kind gefallen muss. Denn er wird vom Kind beinah täglich getragen und sollte so individuell sein wie möglich. Darüber hinaus macht ein Ranzen, der dem Kind gefällt den Schuleinstieg um einiges leichter und wird dadurch auch für die Eltern schöner.